Donnerstag, 28. Februar 2008

global warming at its best


bislang war ich ja ein wenig entäuscht ob des fortschritts der globalen klimaerwärmung. durchaus ein freund winterlicher freuden wie weißer weihnacht und pulvriger pisten und klarer und kalter wintersonnen-tagen hält diese begeisterung nicht all zu sehr lange an. insofern ist der wunsch nach mediterranem klima in wien durchaus groß.

diese woche hat also meine erwartungen alles andere als enttäuscht. der erste blueberry muffin am theseus tempel im volksgarten in der wärmenden sonne war in vielerlei hinsicht ein wirklich freude spendender genuss.

der heutige abend hat das sich langsam manifestierende frühlingsgefühl jedoch in ungeahnte höhen steigen lassen: lud mich doch meine liebe nachbarin hanna zum ersten bärlauch-pesto pasta essen des heurigen jahres ein, welchen sie aus selbst gepflückten bärlauch am sonntag bereits zu bereitet hatte:

here comes the sun!

Montag, 25. Februar 2008

kein nutzloses wissen

gibt es bei andreas schieders blog. insbesondere seine erfahrungen einer nahostreise sind lesens- und auch sehenswert. genosse schieder hat nämlich auch einen videopodcast.
ich find's gut und finde die diskussionen zu nahost bereichernd.

wissen über wien - das wiener sammelsurium


von einer lieben freundin (danke sigi!) zum geburtstag bekommen erfreut mich dieses sammelsurium außerordentlich. jedenfalls taugt es nicht nur zur allfälligen poserei auf parties, um sich im small talk trittsicher zu bewegen sondern löst doch auch das ein oder andere rätsel des wiener alltags. wer weiß denn noch woher der ausdruck tschick herkommt?

Donnerstag, 10. Mai 2007

leherInnen bloggen

für ein kundenprojekt bin ich gerade auf einem workshop zum web 2.0.
derzeit bringen wir gerade lehrerinnen und lehrern die tools des web 2.0 näher. das ist sehr lustig und ich mutiere gerade etwas zum systemadmin.

die fortschritte lassen sich jedoch sehen und in nur zwanzig minuten haben wir einen nackerten blog ziemlich gefüllt.

Dienstag, 8. Mai 2007

ewiger ruhm den helden!

wenn die ewiggestrigen heute wieder ihr totengedenken abhalten und mit ihrer sprache die opfer verhöhnen, dann ist es zeit zeichen zu setzen und den 8. mai als tag der befreiung vom nationalsozialismus zu begehen.

für mich ist nach wie vor gültig, was richard v. weizsäcker 1985 vor dem deutschen bundestag gesagt hat: "Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Niemand wird um dieser Befreiung willen vergessen, welche schweren Leiden für viele Menschen mit dem 8. Mai erst begannen und danach folgten. Aber wir dürfen nicht im Ende des Krieges die Ursache für Flucht, Vertreibung und Unfreiheit sehen. Sie liegt vielmehr in seinem Anfang und im Beginn jener Gewaltherrschaft, die zum Krieg führte.
Wir dürfen den 8. Mai 1945 nicht vom 30. Januar 1933 trennen."

seine rede ist nach wie vor gültig und ich würde mir vom österreichischen bundespräsidenten ähnliches wünschen.

zum gedenken und feiern der befreiung gehört der dank an diejenigen, die dies taten. es waren die alliierten, die uns vom nationalsozialismus befreiten.

bei aller berechtigten kritik an deren politik damals wie heute gebührt ihnen deshalb dank. deshalb hier ihre hymnen:









den tag der befreiung zu gedenken, heißt auch der opfer nazi-deutschlands zu gedenken. israel ist nicht nur aber ganz erheblich der staat der opfer des nationalsozialismus. deshalb an dieser stelle auch die hatikva.